27.02.2015

Spread the Love: Eine Challenge, Pink Velvet Mini-Cupcakes und eine kleine Plauderei aus dem Nähkästchen


Ich bin ja wirklich jeden Tag aufs Neue total verzückt, wenn ich darüber nachdenke, was ich in zwei Jahren mit meinem Blog alles so erlebt habe.

Ich habe wirklich tolle Menschen kennengelernt.

Die erste Bloggerin, die ich so ganz live und in Farbe kennengelernt habe ist meine Freundin Sandra aus Berlin. Sie ist eine ganz unglaubliche Köchin, betreibt einen sehr erfolgreichen Blog und einen großartigen Supperclub hier in Berlin.
Wenn Ihr hier wohnt oder mal zu Besuch in der Stadt seit, müsst Ihr das unbedingt ausprobieren.


Helen vom Blog Meine-kreative-Seite habe ich gar nicht über den Blog kennengelernt sondern witzigerweise über eine Fortblidung aus meinem Arbeitsleben 1.0.
Sie war der rettende Anker in dieser Fortbildungsgruppe voller Profilneurotiker. Schnell haben wir rausgefunden, dass wir beide einen Blog haben und auch noch ganz nah beieinander wohnen und uns auch sonst irgendwie doll mögen :)
Sie näht ganz wundervolle Sachen, die sie auch in einem Dawanda-Shop verkauft und ich liebe ihre kreativen Einfälle.


Auf einem Bloggerevent im letzten Jahr habe ich Tobias, besser bekannt als der Kuchenbäcker kennengelernt. Ich weiß noch, wie ich mit meinem Auto auf den Parkplatz gefahren bin und ich ihn schon von weitem erkannt habe und mich so gefreut habe, ihn zu sehen. Tobi ist umwerfend. Er hat wahnsinnig viel Ahnung vom Bloggen, kennt eigentlich ALLE und ist witzig, hilfsbereit und sehr charmant.

Mein liebstes Hessenmädel Julia habe ich im letzten November kennengelernt. Sie haut einen echt um mit ihrer offnen und liebvollen und witzigen Art und ich freue mich wahnsinnig auf sie, im Juni sehen wir uns nämlich hier bei mir in Berlin.


Was ich noch so erlebt habe? Ich habe viel dazu gelernt. Über Socialmedia, Networking, übers Fotografieren, über den Setaufbau beim Shooting. Ich hoffe, dass ich mich im Bereich Foodfotografie noch weiter entwickeln werde.


Ich habe mittlerweile das große Glück, dass mich manchmal Firmen fragen, ob ich Interesse daran habe, ein Produkt zu testen und Euch dann vorzustellen oder an Wettbewerben oder Challenges zu einem bestimmten Thema teilzunehmen.

Neulich wurde ich vom Hobbybäcker-Versand gefragt, ob ich Lust hätte an Ihrer Valentinstagschallenge teilzunehmen. 

Die Aufgabe war, aus allen Überraschungs- Produkten, die sie mir zu schicken, eine Valentinstagsüberraschung für miene Liebsten zu kreieren. Die Post war leider nen bisschen spät dran und so kam das Päckchen etwas verspätet an. 

Liebe geht aber immer, deshalb ist mein Beitrag zur Valentinstagschallenge für Euch alle:


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Pink-Velvet Mini-Cupcakes mit Frischkäsefrosting:
75 g weiche Butter
150 g Mehl
150 g Zucker
1 Ei
1TL Vanilleextrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Backpulver
120 ml Buttermilch
1 TL Natron
1 TL Weißweinesig

pinke Lebensmittelfarbe (Paste) 

 
Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen.
 
Eine Mini-Muffinform mit Papierförmchen auslegen.

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Ei und das Vanille-Extrakt dazu geben.

Mehl, Backpulver und Salz mischen und portionsweise unterrühren.

Die Buttermilch vorsichtig hinzufügen. Anschließend den Essig und das Natron in die Schüssel geben. 

Mit einem Zahnstocher die Lebensmittelfarbe in den Teig geben. Den Vorgang so oft wiederholen, bis der gewünschte Rotton erreicht ist (immer einen neuen Zahnstocher verwenden).

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und ca. 15 Minuten backen.


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Frischkäsefrosting mit weißer Schokolade:
200 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
50 g Butter (Zimmertempeartur)
200 g weiße Schokolade

Fondant in rosa oder pink
Sprinkles in Herzform

Die weiße Schokolade grob hacken und über dem Wasserbad schmelzen. nachdem die Schokolade keomplett geschmolzen ist, etwas abkühlen lassen und dann unter die Frischkäse-Masse heben.

Die Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen cremig aufschlagen.

Den Frischkäse dazugeben und unter rühren.

Die abgekühlte Schokoladenmasse hizufügen und alles gut vermengen.

Die Masse mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sternentülle füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.

Mit Fondantdekoration oder Sprinkles verzieren.

25.02.2015

Ein Blick hinter die Kulissen der Biskuitwerkstatt


Seit Ewigkeiten überlege ich, ob ich Euch mal hinter die Kulissen der Biskuitwerkstatt mitnehmen sollte. Also zumindest so ein ganz kleines bisschen. 

Ich bin gespannt, ob Euch Beiträge dieser Art gefallen und freue mich auf Eure Kommentare.

Ich interessiere mich definitiv für Möbel, Wohnaccessoires und neue Trends. Nur irgendwie oft zeitverzögert und etwas langsamer als andere.

Der Kupfer-Trend zieht zum Beispiel jetzt gerade bei mir ein, obwohl er 2015 ja schon nicht mehr en vogue sein soll. 

Mir gefällt es immer noch und deshalb ja: Go Kupfer 2015!!




Wo ich mir die Inspiration für neue Wohnideen hole? Das ist ganz unterschiedlich.

Zum einen hier von meinem Pinterestbord, wo ich viele Ideen zum selber machen abgespeichert habe.


Von Pinterest stammt auch die Idee, aus einem Bilderrahmen und ein paar Ästen einen individuellen Ringhalter zu gestalten. 

Wenn es um die neuesten Trends und Farbkombinationen geht, schaue ich immer ganz gebannt, was Vera vom Blog Nicest things so zaubert, ich finde ihre Interior-Posts wahnsinng inspirierend und ich liebe ihre tollen Fotos.

Beim Fotografieren in unserer Wohnung ist mir aufgefallen, dass wir zumnindest einem Trend ziemlich voraus sind: dem Up-cycling. 

Also, das haben wir schon so gemacht, als ich das Wort Up-cycling noch gar nicht kannte.  Ist zwar das gleiche, klingt aber wesentlich weltgewandter, moderner und hipster-mäßiger als Möbel aus Müll und Verpackungen oder so.

Up-cycling bedeutet, ein bereits vorhandenes Produkt zweckzuentfremden und durch eine neue Funktion aufzuwerten und weiter zu benutzen.


Die Flaschen meiner Lieblings-Smoothie Marke True Fruits eignen sich übrigens perfekt, um meine gigantische Sprinkles Sammlung in Szene zu setzen. 
Die Sprüche auf den Flaschen sind so witzig und viel zu schade zum Entsorgen. 

Falls dann mal alle Sprinkles verstaut sind kann ich mir wunderbar vorstellen, auch Knöpfe, Schrauen, Dübel und Nägel sortenrein zu verstauen- dann ist es quasi NOTWENDIG, dass sehr viele Smoothies getrunken werden. Für den guten Zweck natürlich.

Mehr zum Thema Up-cycling? Ok:

Zum Beispiel eine alte Weinkiste als Bücherregal. Oder als Couchtisch.




Oder als flexibler Küchenwagen auf Rollen- ja, eventuell hab ich nen Weinkisten-Spleen... Also, wer von Euch gerne den dazugehörigen Wein trinkt- das mit uns könnte ne gute Geschichte werden. Ich schwör!


Oder ein altes Fenster. Mit Eurem Lieblingsspruch besprühen und ran an die Wand.


Leere Konserven-Dosen in schönen Farben oder mit witzigen Aufdrucken als Teelichhalter verwenden.



Wenn ich eine Farbe gesehen habe, die mir gefällt, oder einen (in meinen Augen) neuen Wohntrend aufgespürt habe, den ich ganz dringend in unsere geräumigen 55m² integrieren muss, dann begebe ich mich schnurstracks auf eine intensive Internetrecherche.

Ich habe mir verschiedene Seiten angeschaut und verglichen. Einer der Klassiker meiner liebsten Einrichtungsseiten ist vermutlich die Seite des großen Möbelschweden
Auch wer die neuesten Trends in Richtung Dekorationen sucht, wird im Netz fündig. Am liebsten schaue ich bei Das Depot und bei Strauss Innovation nach neuen Ideen. 
Weil es mir wichtig ist, ein möglichst großes Produktspektrum auf einen Blick zu haben, finde ich auch die Seite Netzshopping.de toll. Sie bietet eine breite Palette von verschiedenen Firmen, Designern, Preisklassen usw. Ich kann die Produkte nach Farben oder Preisklassen sortieren lassen und sehen, welche Produkte gerade up to date sind. Und das nur mit einem Mausklick.

Natürlich bin ich auch  sofort fündig geworden und habe mir endlich die "Mynte" Schüsseln von Ib Laursen zugelegt, die ich mir schon so lange gewünscht habe.


Auch wenn die Vorteile von Internet-Shopping auf der Hand liegen, verrate ich Euch jetzt noch den für mich größten Vorteil von Internet-Shopping-Portalen:

Wenn ich Ostersamstag beschließe (und das passiert eigentlich jedes Jahr, weil man hat ja frei), dass ich Lust auf einen ausgedehnten Shoppingbummel habe, dann kann ich das online tun, ohne der Gefahr zu unterliegen, im großen Möbelschweden schon auf dem Weg zur Rolltreppe in die SB-Halle auf den Boden gedrückt und zertrampelt zu werden. 

Ich muss auch nicht mit noch 30 Anderen auf dem Rückweg nach Hause in einem S-Bahnabteil stehen, die alle auch nur einen Deckenfluter, eine große Zimmerpflanze und ein BILLY-Regal gekauft haben.

Nein. Ich sitze in meiner Batman Schlafanzghose auf der Couch, fühle mich ehrlich gesagt auch ziemlich Superhelden mäßig und drücke mit leuchtenden Augen und einer hausgemachten Limonade in meiner linken Hand den Kaufen-Button mit der rechten Hand und das zauberhafte Geschirr der Mynte Serie von Ib Laursen zieht endlich bei mir ein.

24.02.2015

Apfelbrot [nein, es schmeckt wirklich nicht wie Apfelkuchen]



Ich liebe Rezepte, die unaufgeregt sind.

Also versteht mich jetzt nicht falsch- es darf gerne auch oft ein bisschen mehr und ein bisschen aufwendiger sein. Konzipierte Sweet table, Motivtorten und andere nette Kleinigkeiten, die man so servieren kann.

Aber manchmal, da muss es etwas ganz einfaches sein. 
Etwas, dass sich innerhalb von 10 Minuten aus den Zutaten im Vorrat zusammenrühren lässt. 
Dann ist man ich nämlich längst schon mit dem Teig fertig, wenn auf einmal der Fernseher im Wohnzimmer auf lautlos gestellt wird, das geklaute Auto bei "GTA V" an den Rand gefahren wird und es argwöhnisch ruft: 

"Was machst Du denn da? Wolltest Du nicht nur kurz was aus der Küche holen?"

Ich so: "Ja wollte ich ja auch, und dann hab ich noch schnell nen Apfelbrot für uns gebacken."

Kannste mit Apfelbrot machen. Mit nem Sweet table eher nicht. Ha.





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Apfelbrot:
500 g Äpfel
250 g Mehl
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt (z.B. Ceylon-Zimt von Pfefferkontor)
4 Eier

Den Backofen auf 160 ° Umluft vorheizen.

Eine Kastenform (25-30cm) ausfetten.

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Apfelwürfel zur Seite stellen.

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Zimt und Eier in eine Rührschüssel geben und alles gut vermengen.

Die Apfelwürfel unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen.

Im vorgeheizten Backofen 40 bis 45 Minten backen.


Das Apfelbrot ist der perfekte Begleiter beim Picknick, als Proviant für lange Autofahrten oder in der Lunchbox. Es hält sich lange frisch und bleibt durch die Äpfel schön saftig.